Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papierwalze. 22z

menheit der Zurichtung so wichtigen Sache kei-nen Wunsch unbefriedigt zu lassen, soll jetzt gleicheine Beschreibung geliefert werden, welche diebesten Mittel zur Verfertigung des ganzen In-begriffs dieser Maschinen bekannt machen wird.—

Art der Verfertigung der papiernenWalzen.

Diese Walzen bestehen aus zwey starkenPlatten von Kupfer oder von gegossenem Eisen,welche in der Mitte ihres Durchmessers an je-dem Ende einen Zapfen hindurch lassen.

Eine dieser Platten muß vermittelst einerUnterlage an das eine Ende der Welle befestigtoder zurückgehalten werden; die andere ist beweg-lich, und kann nach Belieben vermittelst einerSchraubenmutter mit sechs Gangen angespanntwerden, welche nach einem Gang der Schraubegebohrt, von welcher das andre Ende der Wellegetragen wird.

Das Papier, aus welchem man die Walzebildet, muß von gleicher Dicke und von guterBeschaffenheit seyn. Man schneidet es in rundeBlatter von einem etwas größeren Durchmesserals der Durchmesser der Platten ist; es wirdBlatt für Blatt an die eiserne Welle gereiht,und der Druck dieser Blatter geschieht vermit-telst der Schraube, durch einen starken doppel-armigen Schlüssel.

Die Blatter werden vorher unter die Pressezwischen heiße eiserne Platten gebracht. Nachdieser Handlung werden sie in der Mitte durch-bohrt, so daß die Welle genau in ihreOeffnungtreten kann.

Die Welle ist rund oder viereckig.

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