224 Papicrwalze.
In dem ersten Fall, und damit die zurWalze gebildete Papiermasse zurückgehalten wer-de, welche sich um die Welle drehen würde, wennman sich ihrer bedienen wollte, so steckt mandurch die Platten und durch die Papiermaffedrey eiserne Nagel mit Kopf und Schraube,Welche man durch Schraubenmütter anspannt.
In dem zweyten Fall, wenn die Welleviereckig ist, werden die Nagel weggelassen; dieEcken des Vierecks der Welle sind alsdann hin-reichend, um das Papier durch seinen Mittel-punkt zurück zu halten.
Aber diese beyden VerfahrungSarten habenihre Unbequemlichkeit; die Nagel, welche durchdas Papier gehen, liefern da, wo sie angebrachtsind, einen härteren Körper.
Die Ecken der viereckigen Welle thun dasnähmliche, jedoch auf weniger merkliche Art,weil sie von dem Umfange der Walze entferntersind, woraus Ungleichheiten im Widerstände undim Druck entstehen, welche freylich der Leinwandwenig schaden, aber fehlerhaft für den schönenGlanz werden, welchen die seidnen Zeuge erfor-dern.
Folgendes sind die Mittel, welche man,an-wenden könnte, um jene Fehler zu vermeiden.
Man verfertigt eine runde, nach der gan-zen Lange gestreifte Welle, welche durch das Pa-pier gehen muß.
Man mache eine Ocffnung in der Mitteeines jeden Blatts vermittelst eines Kneifs oderSchnitteisens, deren Form in die Streifen derWelk paßte.
' Die auf einer so verfertigten Welle ange-reihten Papierblättcr, würden durch diese Artvon Eingreifung hinlänglich zurückgehalten, und
man