Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papterwaize. 225

matt dadurch die schädliche Wirkung der Nagelund der Ecken der vierkantigen Welle vermeiden.

Diese Einrichtung ist noch nicht gebrauchtworden; daher wird sie hier bloß als ein Mittelzur Vervollkommnung angezeigt.

Das Mittel, welches man anwenden muß,um gute Walzen zu erhalten, ist der starke Druckdes Papiers. Zu dieser Absicht preßt man nureine kleine Anzahl von Blattern auf ein Mahl;und man thut zu diesen schon gepreßten anderehinzu, bis man die Länge erhalten hat, welcheman der Walze geben will.

Man bedient sich, um dieses theilweise vor-genommene Pressen zu bewirken, mehrerer höl-zerner und eiserner Scheiben, welche beyde voneinem größeren Durchmesser.seyn müssen, alsderjenige ist, welchen man der Walze geben will.Die hölzernen müssen drey oder vier Zoll Dickehaben; die eisernen drey oder vier Linien.

Auf den Queerbalken einer starken Presseerrichtet man die Welle der Walze, welche mitder ihr zur Grundfläche dienenden festen Platteversehen ist; man paßt Papierblatter an, bis zuder Höhe von bloß vier bis fünf Zoll; manfüllt hernach die übrige Länge der Welle mitden eben genannten hölzernen Scheiben; wobeyman zu beobachten hat, daß jede durch eine ei-serne Scheibe getrennt wird, welche dazu dient,daß sie diese halt und ihnen Festigkeit gibt.

Wenn dieses geschehen ist, so senkt manden Mantel der Presse, welche auf der oberenScheibe aufliegen muß, und man preßt mir dergrößten Gewalt auf diese Zusammenstellung.

Nach einem zweystündigen Drucke preßt manvon neuem; und wenn der Hebel seine Diensteverweigert, so laßt man alles während einigerDec. rechn. Enc. 6VH. Theil. P Zeit