Papittwalze.
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stand macht es leicht, neue Blatter hinzu zuthun, je nachdem die bereits gepreßten eine Ver-minderung in ihrem Umfang leiden; und ebendieses ist es, was den Walzen nach einigen Ar-beitstagen widerfahrt. Man bemerkt alsdann,daß die Blatter sich trennen und sich zwischeneinander öffnen; und dieses ist der Fall, wo mauneue hinzu thun muß. Dieses Hinzuthun wirdwiederhohlt, je nachdem man es nöthig sindet.
Wenn das Papier in der Presse zwischenden beyden über der Welle angebrachten Plattensich befindet, so bringt man die Walze, auf dieDrehbank, wo sie mit der größten Genauigkeitzugerichtet werden muß. Man muß mit meh-reren gut geschärften Werkzeugen versehen seyn;denn die Harte dieser Zusammensetzung wird sieeher abstumpfen als Eisen und Messing.
Man muß bemerken, daß der Umfang desPapiers den Umfang der Platte um zwey oderdrey Linien übertreffen muß, damit die metalle-nen Walzen genau auf dem Papier, und nichtauf den Platten aufliegen.
Ueber den Gebrauch und die Verfertigung derPapicrwalzen, zum Gebrauche für Kattunfabri-ren re. Steht im Magazin aller neuen Erfin-dungen, Leipzig, bey Baumgärtner. Nr. ry.(1803)4. S-3z fl. Nach einem Aufsätze, welchender französische Bürger Bärbel der pariserGesellschaft zur Aufmunterung des Rationalste!»ßes mitgetheilt hat.
Der Dosenfabrikant Herold in Berlinverfertigt solche papierne Walzen für Seiden-bandmanufacturen, welche gleichfalls den hölzer-nen weit vorzuziehen sind, weil sie der Hitzemehr widerstehen, keine Riffe bekommen, undeinige Jahre langer dauern.