Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
Seite
229
JPEG-Download
 

Papierwaschmaschkne. 229

verstattet; je breiter also das Gerinne ist, destolanger wird die Tonne und desto mehrere Ma-terialien kann sie fassen. Die Tonne, welcheHerr Stoß dazu angegeben hat, gleicht einemoberschlachtigen Wasserrad, und wurde auf fol-gende Art verfertiget; er ließ eine vierzölligeWelle machen, die an beyden Seiten Zapfenhatte, und fast so lang war, als das Gerinnebreit ist; dann ließ er aus zweyzolligen Pfostenzwey runde Böden oder Scheiben verfertigen,und solche an beyden Enden der horizontallie-genden Welle, welche zur Axe diente, senkrechtbefestigen. Die Höhe oder der Diameter dieserScheiben wird nach der Beschaffenheit des Ge-rinnes eingerichtet, doch scheint eine Höhe von5 Fuß am Vortheilhaftesten zu seyn. An derPeripherie dieser beyden Scheiben werden, etwaeinen Zoll unter dem Rande, rund herum Lö-cher, die allemahl z Viertelzoll von einander ent-fernt sind, halb durchgemeißelt oder gebohrt, undSpalierlatcen oder Stäbe hineingepaßt. Zwischendiesen Stäben werden nun noch sieben großeund sieben kleine Wasserschaufeln, in gleichenEntfernungen, so daß sie zusammen einen Kreisbilden, und nach einer großen Wasserschaufelallemahl eine kleine folgt, zwischen beyden Schei-ben an der Peripherie angebracht. Ist der Dia-meter der Tonne klein, so braucht man auch derSchaufeln wenigere. Die großen Wasserschau-feln reichen sechs bis sieben Zoll unter die Spa-lierlatten hineinwäriö nach der Welle zu, undragen auch eben so weit über die Peripherie derScheiben hinaus; die kleinen Wasserschaufelnhingegen reichen nicht weiter einwärts, als dieSpalierlatten gehen, auswärts aber ragen sie ebenso weit, als die großen Wasserschaufeln, über

Pz .die