Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papierwaschmaschine.

die Peripherie der Scheiben hervor. Der aus-wärts eichende Theil aller Wasserschaufeln dientzum Auffangen des Wassers, welches die Tonnetreibt, und der einwärts gehende Theil der gro-ßen Schaufeln dient dazu, die Filze aufzuneh-men, sie auf der einen Seite in die Höhe zufähren, und sie im Fallen wieder aufzufangen.Statt der Thür sind die zwischen zwey Schau-feln befindlichen Latten so eingerichtet, daß mansie herausheben, die Filze oder Schaafbeine indie Tonne werfen, und dann die Latten wiedereinsehen kann. Die Zapfen der Welle laufenauf beyden Seiten in Bäumen, und das ganzeGerüste, worin die Tonne sich bewegt, ist wieein Ziehpanster eingerichtet, so daß die Maschi-ne mittelst einer kleinen, am Gerinnespanurah-men'angebrachten Welle, gehoben und niederge-lassen werden kann.

Herr Stoß hat diese Maschine auf sei-nem Gerinne zwischen der Hollanderschütze undKlappe, da wo das Wasser auf das Holländer-rad fällt, angebracht, weil es nach der Einrich-tung seiner Papiermühle hier am schicklichstenwar; ein jeder muß hier von dem Raume undder schicklichsten Gelegenheit profitiren. Willman Schaafbeine waschen, so wird die Maschi-ne, wie ein Ziehpansterwasserrad erst in die Hö-he gezogen, die beweglichen Latten werden aus-gehvbcn, die Beine hineingeschüttet, die Lattenwieder eingesetzt, dann wird die Maschine nie-dergelassen, daß 'sie vom Wasser herumgetriebenwird; nach einer halben Stunde wird die Ma-schine, mittelst der kleinen Welle, gehoben, hier-auf setzt man die Gerinnschütze ein, hebt dieLatten aus, und läßt das Wasser wieder aufdie Maschine, da sie dann die Schaafbeine von