2Z2 Papierzrichen. kapilio.
Joh. Franz. Loschge, zu Burgthan bey Närn-Lerg, empfohlen, welcher meldete, daß er sich ei-ner solchen Maschine schon seit anderthalb Jah-ren mit Nutzen bediene, und jährlich 4 bis ZKlaftern Holz dabey erspare; eine Maschine mitSchaufeln in einer Schußrinne sey erst kürzlichdaselbst von dem Herrn Luber angelegt wor-den , und das Waschen darin könne bloß durchdas Zu- und Abgehen eines Lehrlings besorgt«erden. Auch bemerkt er, daß bey längeremGehen der Maschine die Filze noch nicht so vielleiden, als bey dem sonst gebräuchlichen Waschenmit der Hand.
Almanach der Fortschritte in Wissenschaften, Kün,sten, Manufacturen und Handwerken, von Ostern1796 — 97. Herausgeged. von G.C.B-Busch.Zweyter Jahrg. Erfurt, bey Keyser. 1798. 8. S.üoi fl.
Papierzeichen, ist dasjenige Zeichen, welches derPapiermacher bey jedem Rieße macht. Zehn sol-cher Zeichen machen also einen Ballen und >z«inen und einen halben Ballen. Der Buch-drucker theilet bey dem Umschlagen ein Rieß inzwey Theile, und nennt jedes ein Zeichen, wel-ches er in einer Stunde auf einer Seite drucket,und also in zwey Stunden 500 Bogen vollendet.
Diejenigen Zeichen im Papiere selbst, wel-che vermittelst der Drahtform gemacht werden,und dazu dienen, die Papierart und die Mühle»der Manufaktur, wo das Papier gemacht wur-de, zu bezeichnen, heißen Wasserzeichen, und esist darüber im Art. Papiermachcrordnung,oben, S. n8. 125 und anderwärts verschiede-nes bemerkt worden.
ksxilio, Papjlion, Franz, kapillon, der Nahmeeiner Familie der Schmetterlinge, für welche manim Deutschen eigentlich den Nahmen Tagfalterhat. Bey