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Papparbeit.
lange, an beyden Enden offene Scheide oderKapsel, in welche der Stab gut, d. h. weder zustreng,^ noch zn leicht paffen, muß, so daß sichdiese Kapsel, wenn man den Stab mit der rech-ten Hand umfaßt, durch einen mäßig starkenDruck des Daumens, auf demselben fortschiebenläßt.
Der Maßstab muß überall gleich breit unddick, und auf der Oberfläche glatt gearbeitetseyn, und die Scheibe wird, ehe man sie mitPapier überzieht, mir Leimwaffer getränkt, umihr mehr Festigkeit zu geben.
H. Messer. Zum Schneiden der Pappewäre zwar im Nothfall ein Federmesser schonhinreichend, allein da, besonders bey Anfän-gern, die Spitzen leicht abbrechen, oder sichauch zu oft abstumpfen, so bedient man sicham besten solcher Messer, die bey den Tischlernunter dem Nahmen Schnitzer bekannt sind, undauch von den Buchbindern gebraucht werden;doch muß man die kleinsten zu bekommen suchen,weil diese am leichtesten zu regieren sind. DieMesser müssen von gutem Stahl und wohl ge-härtet seyn; auch muß man mehrere haben, dadas Schneiden der Pappe sehr abstumpft, undman beym Gebrauch eines einzigen Messers zuviel Zeit mit Schleifen und Wetzen verlierenwürde. Der Federmesser bedient man sich mehrzum Schneiden des Papiers, als der Pappe.Auch von diesen muß man aus gleicher Ursacheetliche bey der Hand haben.
III. Winkelhaken. Die Einrichtung einesWinkelhakens zum Gebrauch bey der Pappar-beit beruht auf folgendem; Er besteht, wie gewohnlich, aus zwey ungleichen Schenkeln ^ L,L 6 Fig. 6zoz. doch so, daß L L um etwa z
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