Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
Seite
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2zo Papparbeit.

ää, sind durchgehauene länglich viereckige Löcher,wovon immer zwey zusammen gehören und vongleicher Größe sind. Zu jedem Paare dieserLöcher gehört eine hölzerne Klammer e, welchevermittelst der Schenkel 55 etwas streng in ihrezwey Löcher paßt. Die Löcher selbst sind ganzdurchgehauen und die Schenkel der Klammern,wenn diese ganz hineingeschlagen sind, könnenauf der untern Seite des Brets um einen hal-ben oder ganzen Zoll hervorragen, daher dasBret an den zwey entgegengesetzten Enden Z Aauf der untern Seite mit Leisten, die wenigstenseinen Zoll stark sind, beschlagen seyn muß.

Wenn man nun binden will, so legt maneinen mit Kleister bestrichenen, etwa einen hal-ben bis drey Viertel Zoll breiten Papierstreifauswendig auf das eine Ende des richtig ausge-meßnen, zum Umfang der Dose bestimmten Papp-streifes, dergestalt, daß der Papierstreif zur Hälfteüber den Rand hervorragt; hierauf legt man dasmir dem Papierstreife versehene Ende der Längenach zwischen zwey Löcher des BreteS, biegt so-dann das andere Ende herein, und legt es aufden hervorstehenden Theil des Papierstreifes, so,daß beyde Enden dicht an einander und die Rän-der zu beyden Seiten gerade und gleich zu lie-gen kommen. Jetzt hält man den gebundenenCylinder in unverrückter Lage mit der linkenHand fest, -steckt das eine Ende der Klammerdurch den Cylinder hindurch, setzt beyde Schen-kel in die Löcher ein und schlägt mit einem höl-zernen Hammer Wechselsweise bald auf den ei-nen, bald auf den andern Schenkel, bis dieKlammer auf der verbundenen Stelle gehörigaufsitzt. Man stellt nun das Bindebrett mitdem gebundenen Cylinder zum Trocknen hin, und

nach