Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papparbeit.

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muß mehrere solche Breter mit Klammern vonverschiedener Lange in Bereitschaft haben, umcylindcische Arbeiten von mancherley Länge darrauf binden zu können, so wie man auch Klam-mern mit kurzen Haken haben muß, weil mansie sonst durch enge Cylinder nicht hindurch brin-gen würde. Auch lasse man 4) zu diesen Bre-tern recht trockneö Holz nehmen, denn ist es nochetwas feucht, so wird es sich in der Folge zu-sammenziehen, und die Klammern werden nichtmehr passen. Aus eben der Ursache darf mandie Breter weder an einem feuchten, noch auchzu warmen Orte aufbewahren. Da ferner 5)viel darauf ankommt, daß die Oberfläche dieserBreter so eben und gerade als möglich sey undbleibe, so lasse man auf der untern Seite Quer-leisten einfügen, um das Krummzieheu oder so-genannte Werfen des Holzes zu verhüten. Auchmüssen 6) wenn man mehrere Klammern aufeinem Brete neben einander anbringen will, dieseso weit von einander entfernt seyn, daß zweyCylinder von beträchtlicher Weite neben einan-der, ohne sich zu hindern, gepreßt werden können.

Man kann auch ohne Bindebret mit Pa-pierstreifen binden, nur, daß es etwas mehr Zechund Mühe erfordert. Man rollt nähmlich denabgemessenen Pappstreif um eine Walze, welchebeträchtlich dünner seyn muß, als die Form deszu bindenden Cylinders, so daß der Streif we-nigstens zweymahl herumreicht. Hierdurch besraubt man die Pappe eines Theils ihrer Elasti-cität. Die Ränder lassen sich dann ohne Wi-derstand an einander legen und mit Papier über-klebe».

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