Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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268 Papparbeit.

auch die andere Hälfte auf gleiche Art auf unddie Dose ist so weit überzogen *).

Vom Ueberziehn des Deckels ist übrigensnichts weiter zu bemerken, weil bey dieser Ar-beit überall dieselbe Vorschrift gilt, und nochüberdieß wegen der geringen Tiefe das Ueber-ziehen der inwendigen Seite leichter ist.

Wenn man eine Dose mit Falz überzie-hen will, so muß für den Falz ein besondererStreif geschnitten werden, den man hernach beymUeberziehen nach der beschriebenen Methode um-schlagt. Beym Ueberziehen des äußersten Um-fangs wird sodann in diesem Falle der hierzubestimmte Streif so aufgelegt, daß er über derobern Pappenkante, da wo der Falz angeht,eine Pappenstarke breit hervorragt. Ohne daßman hier nöthig hätte, diesen hervorragendenTheil des Papiers mit Einschnitten zu versehen,legt man ihn vielmehr ohne weitere Umstände mitder Fingerspitze, oder mit einem schmalen Falz-bein oder mit dem Rücken eines Federmessersum; doch muß dieses jedesmal ohne Verzug ge-schehen, ehe der Kleister zu sehr abtrocknet, dennman kann sich hier nicht durch Auftischen die-ser Hervorragung helfen, weil man vor dem Falznicht bcykommen kann.

Da die Pappe durch Feuchtigkeit ihre Elasti-cität zum Theil verliert, und da ein überzoge-nes Stück, wenn es eine Zeitlang z. B- einehalbe oder ganze Viertelstunde gestanden, vonder Feuchtigkeit des Kleisters meist durchdrun»gen ist, so ist dieß der beste Zeitpunkt, den cy-

lindri-

») Bey einigen cylindriscken und ovalen Arbeiten B. beyPennalen und Etuis ist es besser, die jugeschnitlene Pap-pe vor aller weiter» Bearbeitung erst inwendig ru über-sehe».