Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papparkeit.

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zwey Seiten eines stumpfeckigen Kästchens jedes-mahl entstehen, und stellt es zum Trocknen h«n.

Sind die Ecken scharf und folglich kernesolche Fugen vorhanden, so bestreicht man denRand einer Seite vor der Verbindung mit derandern mit Leim, und verfahrt übrigens ebenso. Nach dem Trocknen nimmt man die Klam-mern wieder weg, denn nun sind die Seitendurch den bindenden Leim mit hinlänglicher Festig-keit vereiniget.

III. Verschiedene Arten der Deckel undderen Verfertigung.

Der Deckel zu einem solchen Kästchen kannauf verschiedene Art eingerichtet und angebrachtwerden. Besonders aber hat man drey Haupt-arten der Deckel zu unterscheiden, nähmlich i)Falzdeckel, 2 ) Schiebdeckel und z) Scharnier-deckel. Unter Falzdeckel versteht man solche, dieauf eben die Art auf das Kästchen paffen, als dieDeckel cylindrischer Dosen auf ihren Hauptthesi.Sie sind also ebenfalls viereckige Kästchen, derenWände aber gewöhnlich niedriger sind, als tuedes Haupttheils, zu dem sie gehören, und dereninnerer Umfang dem äußern ihres Haupttheilsgleich ist. Die Schiebdeckel haben keine Seiten-wände, sondern sind ganz flach und können mit-telst oben an den Seiten des Kästchens ange-brachter Rinnen oder Nuten ein - und auöge-schobcn werden. Die Scharnierdeckel endlich wer-den durch ein Scharnier oder Gelenke an dieeine Seite ihres Haupttheils befestiget und kön-nen auf falsche Art auf - und zugemacht, undentweder mit einem Häkchen oder mit Hülfe ei-nes am Kästchen angebrachten Falzes oder aufandere Art geschloffen werden.

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