278 Papparbrit.
g. Falzdeckel.
Um einen solchen zu verfertigen, lege 'mandas Kästchen mit der Mündung auf die Pappe,woraus man das Netz des Deckels schneidenwill; mau führe einen spitzen Bleystift, indemman mit der linken Hand das Kästchen etwasfest andrückt, rings um die vier Seiten herum,lege sodann das Lineal an jede dieser vier Linienund schneide bis über die Hälfte der Pappenstar-ke ein. Ist dieses alles geschehen, so bestimmtman mit dem Maßstabe die Höhe des Deckels,und trägt sie auf mehr beschriebene Art an dievier Linien an, welche besten Boden begrenzen.Wenn man nun das Netz vollends ausschneidetund besten Seiten nach der beschriebenen Me-thode zusammenfügt, so erhalt man ein Kästchen,welches, vorausgesetzt, das; man richtig gemessenund auch sonst in der wettern VcrfahrungSartnicht gefehlt hat, jedesmahl einen wohlpaffcudenDeckel abgeben wird.
Wenn das Kästchen, wozu Man einen Dek-kel machen will, stumpfcckig ist, so kann man ihnauch auf andere Art verfertigen. Man schnei-det nähmlich einen Streif, dessen Breite die Hö-he des Deckels bestimmt, beschneidet ihn an ei-nem Ende rechtwinklich, und legt ihn mit die-sem Ende an den Falz des Kästchens, oder wennes keinen hat, an dessen eine Seite. Die Stel-le, wo der Streif über eine Ecke hervorragt, be-merkt man mit einem Eindruck der Messerspitze,legt den Winkelhaken bey diesem Eindruck an.und schneidet so weit ein, das man den Streifrechtwinklich umbiegen kann. Dieser Winkelmuß denn, wenn man den Streif wieder an denFalz legt, über denselben Winkel des Kästchenszu liegen kommen, bey welchem man den Ein-