288 Papparbeit.
Nicht selten erhalt man Pappe, deren Masse miteiner Menge fremdartiger Körper, als da sindSteine, Kohlen, Wolle, kleine Holzftücke u.d.gl-vermischt ist, welche auf der Oberflache, gleichden Bergen auf der Oberfläche der Erde, ver-gleichungöweise nicht unbeträchtliche Gebirge ver-ursachen. Wollte man auch diese Berge mitdem Messer abtragen, so würde man doch nichtviel damit gewinnen, denn die Körper, die-sieverursachten, fallen dadurch meistens heraus, undlassen nun eben so tiefe unterirdische Höhlen zu-rück. Dergleichen Pappe kann man allenfallsnur zu den gröbsten Arbeiten gebrauchen. Ambesten thut man, um eine zu feinen, besonderszu lackirren Sachen dienliche Pappe zu bekom-men, daß man, wie die Buchbinder, Papierab-gange bis zu beträchtlichen Quantitäten sammeltund daraus Pappen verfertigen laßt, welche da-durch eine gleichartige Masse erhalten. Je wei-ßer diese Masse ist, desto schöner und brauchba-rer werden die Pappen.
Allein auch die feinsten Pappen haben nochUngleichheiten genug, wogegen das Polirholz unddas einfache Ueberziehn mit Papier noch wenigausrichtet. Die Buchbinder überziehen, wennste feine Arbeit machen wollen, ihre Sachen ei-nigcmahl mit starkem Notenpapier und gewinnendadurch schon mehr. Wir wollen auf diesenUmstand folgende Behandlung gründen.
Der Gegenstand sey z. B. ein cylindrischeSPennal. Dieses wird, wie vorhin gezeigt wor-den, mit einem breiten Papierstreif, ohne Bin-debret sorgfältig gebunden. Das gebundene Pen-nal muß auf seine Form vollkommen passen, da-mit man ihm fürs erste mit dem Polirholze, be-sonders durch Poliren auf der verbundenen Stelle,