Papparbeit.
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che der Arbeit bringen würden. Die Bödenwerden von doppelt zusammen geleimter starkerPappe gemacht, damit sie sich nicht so leicht nachdem drey- oder viermahligen Ueberzug mit steüfem Papiere krumm ziehen können, (k) Wennalles hinlänglich trocken ist, so wird wieder mitBimsstein oder feinem Sandstein sanft polirt,denn wollte man zu stark aufdrücken, so würdensich hier und da einzelne Stücke von dem Pa-piere losreißen und Unebenheiten verursachen.Fühlt und sieht man nun nach dieser zweytenPolitur, das alles eben ist ui id keine Vertiefun-gen mehr vorhanden sind, so »kommt es in Rück-sicht der wettern Bearbeitung darauf an, obdas Stück mit farbigem Paipiere überzogen wer-den, oder einen Farbenanslrich bekommen soll.Im ersten Falle ist es bis zum Ueberzichen fer-tig, im zweyten aber gibt inan ihm noch eineneinfachen Ueberzng von feinem starken Velinpa-pier, laßt es trocknen und polirt es noch ein-mahl. Nach dieser dritten Politur wird dieOberfläche so sanft und glatt, wie Pergamentanzufühlen seyn.
Beym Ueberziehen mit farbigem Papieremuß man eben so vorsichtig zu Werke gehen,wie oben gezeigt worden. Das Abschürfen derPapiercnden mit Schafthalm geschieht, wie sichvon selbst versteht, auf der linken Seite des Pa-piers, und man legt es dabey, auf ein sehrebenes, glattes Bretchen. Das Papier wirdüber den Grundflächen nicht umgeschlagen, weildas Umschlagen die Grundfläche doch etwas un-eben macht, sondern man läßt den Rand desPapiers kaum eine Dicrtellinie breit hervorra-gen und streicht ihn mit dem Nagel an die Pe-ripherie der Grundfläche sorgfältig an, damit
Nicht