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Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papparbeit. 291

nicht hernach, wenn die Grundfläche belegt ist,irgendwo am Rande die bloße Pappe hervor-blicke. Damit sich also der angelegte Papier-rand nicht wieder ablöse, bestreicht man ihn zurSicherheit vor dem Anlegen noch einmahl mitKleister, und die Scheibe zum Belegen derGrundfläche schneidet man lieber ein wenig zugroß, als zu klein, da man die etwa hervorra-genden Stellen nach dem Auflegen vollends be-schneiden kann. Wenn der Ueberzug trockenist, so wird das Ganze zuletzt mit dem Polir-holze recht nachdrücklich polirt.

Bey eckigen Arbeiten findet dieselbe Be-handlung statt, nur daß sie dann der Zusammen-setzung des Netzes vorhergehen muß. Auch hatman hier noch den Vortheil, daß man die Pappenach dem Leimtranken, wenn sie noch feucht ist,in einer Buchbinderpresse zwischen zwey glattund eben gehobelten Bretern von hartem Holzepressen und unter der Presse trocknen lassen kann,wodurch man sich beym nachherigen Poliren ei-nen Theil der darauf zu verwendenden Zeit undMühe ersparen kann, indem die Presse der Po-litur beträchtlich vorarbeitet. Hierbei) ist abernicht zu vergessen, i) die Breter vorher ein we-nig mit Seife zu überstreichen, damit sich dievom Leimwaffer feuchte Pappe nicht zu fest andie Breter anhange, 2) daß man bey größernStücken, die Lage der Pappe einigemahl verän-dere, um zu bewirken, daß alle Theile gleich starkgepreßt werden, denn diejenigen Stellen, welchegerade unter dem Balken der Presse zu liegenkommen, werden immer am stärksten gepreßt.

Man kann auch kleine Sachen, z. B. Dossen, Pennale, Etuis u. d. gl. bloß aus starkemPapiere verfertigen, nähmlich durch vielfaches

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