Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papparbeit.

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werden müßte, wird hier erspart, und kann nunauf die weitere Bearbeitung und Verschönerungder gedreheten Sachen verwendet werden; dennman kann sie nun entweder überdehn, oder wenndie Figur und gedrehten Verzierungen der Ar» -beit das Ueberziehn mit Papier nicht wohl zu-lassen, mit einer beliebigen Farbe anstreichen undlackiren.

Von diesem Lackiren selbst sage ich hiernichts, da ein eigener Artikel dieses Werkes da-von ausführlich handelt. Man sehe TH.58, S.522 fl.

Anwendung der Papparbeit auf verschiedeneandere dünste *).

ü) Auf Anlegung verschiedener Sammlun-gen zum Behuf der Naturgeschichte.

Die Papparbeit dient nicht nur auf man-cherley Art zur Verschönerung, sondern nochweit mehr zur Conservirung der anzulegendenNaturaliensammlungen. Die Art, ausgestopfteThiere in Kästchen hinter Glas aufzubewahren,ist bekannt, aber vielleicht ist es weniger bekannt,daß die aus Pappe verfertigten Behältnisse derausgestopften Thiere den hölzernen vorzuziehnsind, und zwar besonders aus dem Grunde, weilsich in dem Holze leicht Insekten oder Larvenvon Insekten, j. B. die von den Bohrkäferndarin verhalten, sich nachher durchbohren, unddie ausgestopften Thiere zerstören könnten. Frey»lich ist diese Methode, die Thiere zu conserviren,überhaupt etwas kostspielig, allein sie wird esnoch mehr, wenn man Holz und Tischlerarbeitmit einrechnen muß. So lange das Mittel noch

ein

') S> Blasche, Th. n. S. --0 fl.