Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papparbeit.

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sondern auch zugleich als Rahmen zur Verschö-nerung dieser Behältnisse dienen sollen. ZumAufhangen, wenn man sie nicht auf Rcpofito-rien aufstellen will, ist ein in der Mitte obenam Boden aufgeleimtes, über denselben hervor-ragendes, beliebig ausgeschnittenes Stück Pappehinreichend, welches zu mehrerer Befestigung anden Boden, mit Papier einigemahl überklebtwird, und in dessen hervorragenden Theil einLoch ausgchauen ist. >— Wer bey Anlegung sei-ner Sammlungen noch mehr auf Verschönerungsehen will, kann mit den Formen der Behält-nisse verschiedentlich abändern, kann dieselben baldtylindrisch, bald oval, bald dreyeckig oder pyra-midalisch, bald viereckig machen, gruppenweiseaufhangen, oder sonst symmetrisch ordnen.

Bey Veranstaltung der Jnsektenfammlungenist die Anwendung der Papparbeit noch von ein-leuchtenderm Nutzen. Zur Conservicung derInsekten sind Behältnisse schlechterdings noth-wendig; je sorgfältiger diese, verschlossen sind,desto sicherer sind die darin befindlichen Insektenvor der Zerstörung durch Motte». Glasschränkemit Thüren, durch Scharniere daran befestigt,können nie so genau verschlossen werden, daßdie Motten nicht durch die Fugen der Thüre,oder auch bey deren Eröffnung Eingang findensollten. Daher ist die neuerlich aufgekommeneMethode die Insekten einzeln oder partienweisein PappkästcheN zwischen zwey Glasscheiben ein-zuschließen, sehr vorzüglich, und verdient zurNachahmung empfohlen zu werden.

Man seht die Seiten der hierzu bestimm-ten Kästchen, um sie scharfeckig zu machen, ein-zeln zusammen. Die Pappe, woraus die Seüren geschnitten werden jollen, überzieht man vor-her