Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papparbeit.

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Statt des auf det Hintern Seite der aus-geschnittenen Figuren aufzuklebenden, mit durch-sichtigen Farben zu illuminirenden weißen Pa-piers, kann man sich auch, in Fallen, wo die Ar-beit geschwinde fertig werden soll, des geglätteteneinfarbigen Papiers bedienen, und es nach demAufkleben mit Baumöhl tränken: es thut abernie den Effekt, als wenn man selbst illumi-nirt. Eben die Farben, welche zum Lassiren ge-braucht werden, können auch hier angewendetwerden. Besonders schön nehmen sich der Kar-min, der Florentinerlack und destillirter Grünspanaus. Man kann die zart geriebenen Farben ent-weder einigemahl mit Gummiwasser auftragen,und das Papier nachher mit weißem Baumöhltranken, oder man macht den ersten Auftrag mitGummiwasser, und rührt zum zweyten die Far-be halb mit Mahlerfirniß, halb mir Terpentinöhlein; zuletzt wenn alles trocken ist, streicht maneinige Mahl einen hellen Weingeistffrniß auf.Diese letztere Art des Auftrags giebt den Far-be« eine außerordentliche Lebhaftigkeit.

Die Form des Ganzen, toörauf man dietransparenten (durchscheinenden) Verzierungenund Inschriften anbringt, kann, wie sich vonselbst versteht, nach Belieben gewählt werden.Pyramiden, Urnen, Tempel und andere Gebäu-de nehmen sich am schönsten aus, nur muß mandie Lichter mit Vorsicht anbringen, und wenndie Figuren von den Seiten verschlossen sind, obeneine Oeffnung lassen, damit der Dampf abziehenund die Flamme der Lichter keinen Theil der Fi-gur zu sehr erhitzen, und Entzündung verursa-chen-könne.

Eine sehr einfache und leichte Art, die trans-parenten Inschriften und Verzierungen anzubrin-Vec. rechn. tLnc.LV«. Theil. U gM,