Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
Seite
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zv6 Papparbeit.

gen, ist diese, daß man runde, ovale, vieleckige,oder anders geformte Scheiben dazu wählt, unddiese Scheiben, nachdem sie ausgeschnitten oderausgehauen sind, mit einem drey bis vier Zollbreiten Pappstreifen umgiebt, in welchen obeneine Oefnung von erforderlicher Größe züm Ab-zug des Dampfes geschnitten wird. Unten be-festiget man hinter der transparenten Scheibe ineiniger Entfernung von derselben, kleine Dillen,um die Lichter darin aufzustecken, und das Gan-ze wird mittelst eines Drahtes an die Wandaufgehängt. Die Seiten der transparenten Schei-ben verhindern zugleich, daß sich der Schein desLichtes nicht zur Seite ausbreiten kann, welchesder Wirkung der Mahlerey nachteilig seyn wür-de. Die Wirkung wird verstärkt, wenn manan der Wand hinter den Lichtern einen Spie-gel anbringt, und die Seiten der Figur inwen-dig mit sehr weißem Papiere überzieht, wodurchdie Summe der Lichtstrahlen vermöge der Re-flexion vervielfältigt wird.

Will man die Sache mehr ins Große trei-ben, so läßt sich die Wirkung der Transparent-mahlerey durch vervielfachte Reflexion der Licht-strahlen außerordentlich beleben und erhöhen.Dieß geschieht vermittelst einer um ihre Axe be-weglichen Scheibe, welche auch aus starker Pap-pe gemacht werden kann und hinter den Lich-tern angebracht wird. Auf dieser Scheibe be-festigt man fast überall, besonders aber in derNahe der Peripherie, entweder Flittergold odernach verschiedenen Winkeln gebogene Blechstück-chen oder auch Theile zerbrochener Spiegel, die inverschiedenen Winkeln angebracht werden. Sindnun die Lichter hinter der Transparentmahlereygehörig aufgestellt, so setzt man die so ausgerüste-