Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papparbeit. Z07

te Scheibe in Bewegung, und es scheint danndie ganze Mahlerey gleichsam zu brennen unddie durchbrochenen Figuren blitzen wie Silber.Man pflegt sich dieser erhöhten Wirkung derTransparentmahlcrey vorzüglich auf dem Theaterzur Hervorbringung splendider Dekorationen zubedienen.

4) Abdrückt von Pappe.

Daß man auch in Pappe, fast so gut, alsin andere Materien, abdrücken könne, laßt sichschon aus der geschmeidigen Beschaffenheit der-selben vermuthen, indem sie befeuchtet, die subtil-sten Eindrücke annimmt. Die zu dieser Absichtgewählten Pappen dürfen nicht zu grob seyn,denn je feiner und gleichförmiger der Zeug ist,woraus sie gemacht sind, desto schärferer Ab-drücke mästen sie fähig seyn. Auch trägt es zurSchönheit der Abdrücke bey, wenn man die Pap-pe vorher polirt, und mit feinem weißen Papie-re überzieht, nur darf man für diesen Fall zumPoliren nicht mit Leimtränken vorbereiten, denndie Pappe muß vor dem Abdrücken befeuchtet,und von der Feuchtigkeit ganz durchdrungen seyn;das in der Pappe aufgetrocknete Leimwasscr wür-de aber dieses Durchgingen, und folglich diezum Abdrücken nöthige Weichheit und Geschmei-digkeit hindern. Das Uebecziehn, welches beysehr feiner und weißer Pappe nicht so nöthig,als bey gröberer ist, geschieht am besten nach derBefeuchtung, einige Zeit vor dem Abdrücken.Man bestreiche das Orginal, welches man ab-drücken will, es sey nun eine Medaille, oder einin Holz geschnittenes Bild, oder irgend eine, inMetall, Holz oder Thon, welcher nachher ge-brannt wird, cingegrabene oder ausgearbeitete

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