Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Pappqrheir.

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dann die Mischung, oder einen andern seichttrocknenden Oehlfirniß so dünn, als möglich, auf,und wenn dieser bis zum erforderlichen Gradeaufgetrocknet ist, so legt und drückt man mitBaumwolle das Gold sanft auf.

Diese Kunst, in Pappe abzudrücken, giebtdenn zugleich ein Mittel mehr an die Hand, ver-schiedene Papparbeiten auf mannichfalrigere Artzu verzieren; denn auf den Deckeln der Dosenund anderer Arbeiten kann man nicht nur or-dentliche Abdrücke anbringen, sondern sie könnenauch durch eingedrückte Linien, Perlen und an-dere Vertiefungen, auf eine geschmackvolle Artangebracht, maunichfaltig verschönert werden.

5) Anwendung der Pap parbeit auf aller-ley anderweitige brauchbare Gegenstän-de des gemeinen Lebens.

Endlich zeigt sich auch in dieser Anwendungdie Papparbeit als eine nützliche Kunst, die ih-rem Besitzer viele Vortheile gewahrt, und esscheint eben nicht so allgemein bekannt zu seyn,wie weit sie sich in dieser Rücksicht ausdehnenläßt, daß es ganz überflüssig wäre, etwas dar-über zu sagen. Man macht zwar Dosen, Fut-terale, Etuis und Kästchen von mancherley Artund Beschaffenheit, und zu mancherley Absichtund Gebrauch, allein nur wenige denken daran,sich von demjenigen, was sie gesehen, und wiesie es einmahl gemacht haben, zu entfernen, unddurch einiges Nachdenken sich die manuichfalti-gen Mittel zu Nutze zu machen, die ihnen ihreKunst darbietet, die erwähnten Arbeiten theilsdurch Abwechselung der Formen zu verschönern,und ihnen dadurch Neuheit zu geben, theils siedurch neue Einrichtungen zum Gebrauch zweck-

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