Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papparbeit.

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mäßiger und nützlicher zu machen. Wer Kraftzum Nachdenken hat« oder wessen Erfindungs-kraft nicht in tiefem Schlummer liegt, der wirdhier wenigstens Stoff genug finden, wodurch erdiese schätzbare Kraft nach und nach auf eineleichte Art in Thätigkeit setzen, und sich vermö-ge ihrer Wirksamkeit die Ausübung der Kunstvielfach angenehmer machen kann. Auch sollteman mehr darauf denken, sich des Vortheils zubedienen, daß die Pappe in vielen Fallen dieStelle des Holzes, und sogar des Metalls mitgutem Erfolge vertreten kann. So fand HerrBlasche z. B-, daß aus Pappe verfertigte, miteinem festen Bernsteinfirniß lackirte, und mitGold verzierte Leuchter, wozu er Dillen vonMessingblech verfertigen ließ, oder sie selbst ausZinn drehete, eben so schön seyn können, undeben die Dienste leisten, als metallene, besonderswenn man, um ihnen mehr Schwere zu geben,inwendig am Fuße ein Stück Bley, oder irgendeine andere schwere Masse anbringt. Man kannsich der neuerlich Mode gewordenen metallenen,lackieren Leuchter als Modelle bedienen, um sieaus Pappe nachzumachen; die Form des Fußes(denn die Hauptsache ist ein Cylinder) kann man,ohne dem Ganzen viel von seiner Schönheit zubenehmen, zur leichtern Ausführung verschiedent-lich abändern. — Eben so können Präsentirtel-ler, und die diesen ähnlichen kleinen flachen Tel-ler, deren man sich zum Untersatze für die Trink-gläser bedient, aus Pappe fast eben so dauerhaftals die blechernen verfertigt werden. Wenn manden Boden von starker, doppelt zusammen geleim-ter, mit Leimwasser getränkter, mit starkem Pa-piere mehrmahls überzogener Pappe verfertigt,und unter der Presse trocknen laßt, so erhält