Papparbeit. ZU
tie Arbeit eine solche Festigkeit, daß man auchTeller von beträchtlicher Größe machen kann,chne zu besorgen, daß die Pappe von der Lastdw darauf gestellten Sachen verbogen werdenrmchre. Die niedrigen Seitenwände, wenn eSruide oder ovale Teller werden sollen, macht manvo» mittelmäßig starker Pappe, deren Rand miteinnn runden oder eckigen Stecheisen zierljch aus«gehauen, und nachher, wenn er um den Bodenbefefigr ist, auswärts umgebogen wird. DiesesUmbiegen der Seitenwände, wodurch sie eineWölbung erhalten, wird dadurch möglich ge-macht, daß man sie mit Leimwasser tränkt, wo-durch fe so biegsam werden, daß man ihnen oh-ne Woerstand diese Form geben kann. Deneckigen Präsentirtellern giebt man entweder ge-rade oder ebenfalls gewölbte schrägliegende Sei-tenwänd;, mit schlichtem oder ausgehauenemRande. Der Bernsteinlack giebt nachher demGanzen stne noch größere Festigkeit. — Fernerleisten die Zucker - und Salzdosen, deren Mate-rial gewöhnlich Metall, Fayence oder Glas ist,dieselben Dienste, wenn man sie aus Pappe ver-fertigt, und ihnen eine feste Lackirung giebt. —Zu den Schreibzeugen kann man sich nicht nurauch die Streubüchsen, sondern wenn man will,selbst die Tintenfässer — so sonderbar dieses auchklingen mag — aus Pappe bereiten. Man darfsie nur durch und durch mit Bernsteinlack trän-ken, gelinde im Backofen rösten, und nachhersorgfältig mit Pech, welches mit ein wenig Wachsvermischt ist, auögießen. Auch sogar Tische,-- ordentliche zum Gebrauch eingerichtete Tische,können, aus Pappe verfertigt, sich wenigstensder Toilette durch ihre Leichtigkeit empfehlen.Man kann sie mit einem Kasten zurAufbewah-
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