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zl6 Papparbeit.
mehr licht- als dunkelgrauen Zeug hat HerrBlasche oft von der größten Festigkeit befun-den. Am wenigsten empfehlen sich die weißenPappen in Rücksicht ihrer Empfänglichkeit fürdaü Abschleifen mit Bimsstein. Ze weißer derZeug ist, desto leichter schält sich die Pappe beymAbschleifen, selbst nach vorhergegangenem Leim-tränken. Zn dieser Hinsicht ist die dunkelergraue Pappe, die gleichen Zeug mit einer gutenSorte Fließpapier hat, besser zu gebrauchen; sieläßt sich auch ohne Vorbereitung durch Leim-tränken, mit Bimsstein gut abreiben, welches oftsehr bequem und zeitsparend ist. Für eckige Ar-beiten, die nicht lackier werden, aber doch nichtmit zu rauher Oberfläche erscheinen sollen, istdas Abreiben mit Bimsstein ohne vorhergegan-genes Leimtränken, gerade hinreichend und amwenigsten zeitkostend. Nur dünne Pappen mußman von befferm hellgrauen Zeuge anschaffen,wiewohl, wenn man in der Nothwendigkeit ist,dünne Pappen — aus Mangel besserer — vonjener schlechtem Sorte anschaffen zu müssen,diese deshalb nicht ganz zu verwerfen sind. Wasdieser Masse an Festigkeit abgeht, ersetzt siebeynahe durch die größere Empfänglichkeit, ver-mittelst des LeimtrankenS und Ueberziehens,Festigkeit anzunehmen.
Auch die Unreinigkeiten der Pappen, dieder Masse häufig beygemischten fremden Körper,besonders wenn sie mineralisch sind, können dieArbeit oft s«hc aufhalten, indem solche Pappenzur Schlichtung der vielen auf der Oberflächebefindlichen Erhöhungen ein längeres Abreibenmit Bimsstein erfordern, nicht zu gedenken, daßsich die Messer an den tiefer in der Masse be-findlichen mineralischen Theilen zu oft abstum-