Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papparöeit. Zi?

pfen. Will man übrigens Pappen bestellen undden Stoff selbst dazu liefern, wenn man einigeCentner vorräthig hat. so gibt die bey der Ar,beit sich sammelnde Mischung von Papp- undPapierabgängen einen recht guten Zeug, wennman nur die Beygesellung fremdartiger Theilebeym Sammeln verhütet hat.

Kleister und Leim.

Was guter Kleister für Eigenschaften ha,ben muß, darf hier nicht wiederhohlt werden;aber über seine Erhaltung in garem Zustandedürften wohl einige Worte hier nicht am un-rechten Orte stehn. Der Kleister befindet sich,so gut wie jeder feuchte Körper, in ununterbro-chener Ausdünstung. Er wird also, in einemoffnen Gefäße, besonders in die warme Stubehingestellt, nach und nach sich verdicken. Dießgilt vorzüglich von denjenigen Theilen, die amRande des offnen Gefäßes durch das Abstrei-chen des Pinsels und oben am Pinsel selbst zu-rückbleiben. Der Kleister, zu dessen Erhaltungman nichts weiter thut, wird also nicht nur inRücksicht seiner ganzen Masse dicker und unge-schmeidiger werden, sondern es werden sich auchdie am Rande des Kleistertopfs und am Pinsel

zurück gebliebenen halbtrocknen Theile wahrend

der Arbeit unvermerkt unter die größere Massemischen und diese ungleichartig, (klößig, knollig)machen. Man sollte sich daher gewöhnen, aufdie Consistenz des Kleisters, den man in offnenGefäßen stehn laßt, stets aufmerksam zu seyn,um ihn, sobald man zu merkliche Verdickungwahrnimmt, mit ein wenig Wasser zu verdün-nen. Dann wäre auch zu rathen, über die

- ° Man-