Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Papparbeit. Z2Z

Haufen lassen, weil dadurch die Warme betracht»lieh aufgehalten wird.

6) Die zweckmäßige Beschaffenheit der Pin-sel, deren man sich zum Auftrag des Kleisters,des Leims und der Farben bedient, ist ebenfallsein Gegenstand, den man nicht vernachlässigensollte, da er zur Beschleunigung der Arbeit bey»tragen kann.

Man gebe den großen Kleisterpinseln, dieman sich ohne viele Schwierigkeit selbst verferti-gen kann, eine flache Form, welche ihrer Be-stimmung, mit wenig Zeitverlust große Flächenzu überstreichen, am angemessensten ist. Diegrößten kann man immer — 2 Zoll breitmachen. Der Pinselstiel besieht in einer nurwenige Linien starken Schiene von erwähnterBreite, die nach hinten zu verjüngt auöläuft.Vorn schneidet man an diese Schiene einen Falz,so weit nähmlich die Borsten aufliegen sollen.Ist dieß geschehn, so legt man vorn an derKante eines Tisches mehrere Lagen von Borstenzurecht, bestreicht den Falz der Schiene mit star-kem gut anziehenden Leim, und legt den bestri-chenen Falz sogleich auf eine Lage von Borsten.Hat man auf diese Art beyde Seiten der Schie-ne mit Borsten belegt, so laßt man den Leimfest auftrocknen, um nachher auf dieselbe Artnoch einige Schichten von Borsten aufzulegen,bis der Pinsel die nöthige Starke erreicht hat.Zuletzt umwindet man die auf dem Falz aufließgenden Borsten — zu größerer Befestigung —dicht mit dünnem Bindfaden, den man, beymUmwinden, so fest als möglich, anzieht. DieBorsten dürfen übrigens kaum einen Zoll breitüber der Schiene hervorragen, um dem PirstelWlängkiche Sttiflgkeir zu geben. — Man kann

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