Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Z24 Pappe.

auf solche Art verfertigte Pinsel sehr lange ha-ben, nur muß man sie immer feucht erhalten;die Borsten quellen dann beym Gebrauch immerfester ein. — So sehr indeß dergleichen Pinseldie Verrichtung, zu der sie bestimmt sind, be-schleunigen, so nachteilig würde in andern Fal-len der Mangel an mittlern und kleinen sehrzarten Pinseln, für die Geschwindigkeit seyn.

Verschiedene andere Vortheile, welche beydieser Kunst anzuwenden sind, so wie mehrereWerkzeuge, deren man sich zur Beschleunigungder Arbeiten im Großen bedienen kann. muß ichhier wegen Mangel des Raumes übergehen. DerHerr Blasche hat in seinem oben angeführtenWerke: der Papparbeiter rc. ausführlich davongehandelt.

1° *

O

Die Kunst, aus Papp. allerley Sachen,als Vasen, Gtatüen :c. zu formen, und schönzu lackiren, wird von den Papiermachearbeiternausgeübt, welche sich dazu des Pappenteiges be-dienen, den sie in die Formen drücken.

Eine Manufactur der Art, die sehr ge-schmackvolle Waaren liefert, ist unter andern inLudewigslust im Mecklenburg - Schwerinischen.Auch in Berlin und an andern Orten werdenin den Lackiecfabriken viele schöne Sachen die-ser Art gemacht.

Pappe, i. ein dicker Brey, vorzüglich im gemei,nen Leben. So wird der dickliche Mehlbrey,womit man Kinder zu nähren pflegt, ehe sieZahne bekommen, und welcher auch Mus heißt,Ainderpappe, Mehlpappe, und nur Pappeschlechthin genannt. Dem Wnde Pappe ein-streichen. Bey den Buchbindern und einigen

andern