Pappe.
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andern Handwerkern, ist die Pappe ein dickerBrey von groben Metzle, welcher statt des Klei-sters gebraucht wird; Buchbinderpappe. ImSchiffsbaue ist die Pappe, oder der Papp,eine Art der Schiffstheerung, um die Schiffeauf weiten Reisen vor den Seewürmern ju be-wahren, da er denn aus Harz, Talg, Schwefel,Thran und gestoßenem Glase zusammen gesetztwird.
3. Mehrere bis zu einer gewissen Dicke zu-sammen gepappte oder gekleisterte Blatter Pa-pier; Pappe machen, mehrere Blatter Papierzusammen pappen, um diese dicke Masse hervorzu bringen. Jetzt wird diese Pappe ohne Pappeund Kleister sogleich auf den Papiermühlen auseiner schlechteren Papiermasse verfertiget, wie esim Verfolge dieses Artikels gezeigt werden wird.Ein Buch in Pappe binden, ein Bogen, einStück Pappe. Bey den Buchbindern ist da-für auch Pappendeckel üblich, welches sowohlcollective für Pappe, als auch von einzelen Stük-ken und Bogen Pappe gebraucht wird *).
Von der Verfertigung der Pappe (Pappen-
deckel) **).
Die Arbeit des Papiermachens ist von derArbeit des Pappmachens wenig verschieden, wenn
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*) Sofern dieses Wort Brey bedeutet, lautet, e« in ewigenniedrigen Mundarten auch Päppe. In einige» Gegendenist es männlichen Geschlechtes, der Papp. Dar Ital-t'spps, das Engl. r>.w- da- Lat k«pp-. bey dem Dar-re, bedeuten gleichfalls Brey, bessnderS aber Kinderbrey.Im Niederdeutschen und einigen andern Mundarten lau-tet dieses Wort mit dem einseschaltete« verwandten m
'- Die Kunst Pappen zu machen; von dem Herrn d e raLande. Stebt im Schauplatze der Künste und Hand-werke. in. Band- Ins Deutsche übers. von I-. H- v.2ußi. Berlin, Etettiu und Leipzig bey Rüdiger. >7»<-». S. 37r 1l.