Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Pappe.

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rie wird durch die Wirkung der Presse leicht zu-sammen gedrückt. Das Wasser, wovon anfäng-lich die Dicke derselben herrührte, lauft bald ab,und der Bogen wird zu einer z bis 4 Mahlgeringern Dicke gebracht. Das Sonderbare aberhierbei) ist, dass sich, dieser grossen Verringerungan Dicke ungeachtet, die Pappe nicht in dieBreite ausdehnet; sie behalt noch nach dem aller-stärksten Drucke merklich dieselbe Grösse.

Der Büttarbeiker kann aus ein und ebendemselben Teige Pappen von verschiedener Festig-keit machen, nähmlich feine und dicke. Es

kommt nur darauf an, daß er seine Form tiefereintauche, sie geschwinder herausziehe, sie wenigerbewege. Dadurch erhält man eine weniger flüs-sige Materie, weil man ihr nicht Zeit lässt, sichnur dem Wasser zu vermischen, und man behältdavon mehr auf der Form.

So wie man arbeitet, muß man von Zeit

zu Zeit die Werkbülte schlagen, das ist, die

Materie mit der Harke umrühren. In der That

ist der Teig allezeit bemühet, sich auf den Grundniederzuschlagen. Das Wasser wird immer umdesto klarer, nachdem man unaufhörlich schöpfet,und nach Verhältniß bekommt man viel mehrMaterie als Wasser, weil, noch dem Maaße im.mer ein größerer Theil Wassers wieder in dieW.rkbütte fallt, ehe der Rahmen auf die Ab-tropfwanne gestellt werden kann.

Wenn man die Stärke der Pappen ver-doppeln will ohne sie zu leimen, so legt man nichtnur den Tuchlappen auf den eben hingelegtenBogen, sondern man nimmt auch eine frisch ge-machte und schon gepreßte Pappe mir ihremTuchlappen auf die Art, wie wir es hernach be-schreiben werden. Auf diese bereits gemachte,