Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Pappe.

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Arten zu glätten anwenden, welche dieses Ge-schäft erleichtern, und gleichwohl der Pappe eineebnere Oberfläche geben würden. Man sehe imArt. Papier, Th. io6. S. 82z fl.

Um den Stock der Glätte sich gelinde auf-drückend zu machen, so befestigt man auf deinPlafond ein starkes, vhngefähr 6 Fuß langes,gegen 6 Zoll breites Bret, welches man durchdie Mitte mit einer eisernen Stange fest macht.Das andere Ende des Breteö wird von einemdicken durch einen Hebel mit Gewalt gedrehtenSeile ergriffen, dergestalt, daß das Ende desBretts sich biegt, und durch die Stärke desSeiles wieder um einige Zoll herunter geführtwird. -Gegen das Ende des solchergestalt durchdie Ausdehnung des Seils gekrümmten Brettsstützt man den obern Theil des Glättstockes, undman steckt ihn sogar in eine zu diesem Ende ineinem Brett des Glätters angebrachte Höhlunghinein. Durch dieses Mittel widersteht dasSeil, welches eine gewisse Elasticität hat, mitdem Seile-des-Bretts vereinigt, und giebt gleichauf einmahl der Handlung des Glätters nach,welcher ke.ine andere Mühe hat, als die Einfas-sung der Glatte horizontal zu führen, wah-rend- daß die Stärke des Seiles den Glättstockauf der Pappe sich anzudrücken nöthigt. DieElasticität des Seiles und des BreteS thut ge,nugsamen Widerstand. Die Glätte geht 2 oderz Mahl auf jeder Seite über die verschiedenenTheile der Pappe hin und her, in die Länge undin die Breite über die erste und andere Seite.Man gebraucht eine halbe Viertelstunde, um ei-nen Bogen vom St. Augusten zu glätten.

Der Glättarbeitcr hat allezeit neben steh ei-nen Grabstichel, welcher die fremden Körper, die

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