Pappe. Z6z
er in de Pappe gewahr wird, hinweg zu neh-men dient; denn die wenige Mühe, die man sichgemeiniglich nimmt, die Abschnittsel auszusuchen,woraus die Pappe besteht, macht diese Verrich-tung für diejenigen alle Augenblicke nothwendig,welche einweichen, zertheilen, umwenden, legen,aufhängen, leimen, oder glätten. Sie finden je-der fremde Theile hinweg zu nehmen, sie reißensie ohne Vorsichtigkeit aus. Die Presse unddie Glätte bessern nach der Hand die leeren Räu-me aus, welche diese Art zu reinigen, darin noth,wendig bildet.
Wenn die Pappe, welche man glätten will,lange ausgehänget worden, und gar zu trockenist, so ist man genöthigt, ihr eine gewisse Feuch-tigkeit zu geben, um ihre Biegsamkeit zu ver-mehren, und die Bewegung des Glatterö zu be-fördern. Zu diesem Ende weichet man einenBesen von Binsen in das Wasser, mit welchemman die Pappe, die man glatten will, ein wenigbenetzet.
Dieser Glatter der Pappenmachec kommtMit dem Glätter der Kartenmacher in Ansehung-er allgemeinen Einrichtung und VerfahrungSartüberein. Sie sind darin verschieden, da-ß dieKartenmacher sich eines Kieselsteines bedienen,den sie über die Seife gehen lassen. Die Pap-penmachrr brauchen eine eiserne Rolle und Was-ser die Pappen anzufeuchten.
Es ist im Anfange gesagt worden, daß manbisweilen graue Pappen macht. Es ist eine Spar-samkeit für diejenigen, welche Bestecke, KäMin-futlerake, oder kleine Einfassungen um Kupfer-stiche machen. Man gebrauchet dazu noch gröbe-re und schlechtere Materien als zu den Pappender Buchbinder, wovon wir jetzt geredet haben.
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