Pappe.
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Man macht ferner sehr große Pappen, auf de-ren einen Seite man einen Bogen weißes Pa-pier klebet, zum Gebrauch der Kirschner. End-lich macht man überzogene Pappen, welche sorg-fältig geleimet und geglättet sind, um darauf zuzeichnen oder zu schreiben, allein man kann die-se überzogenen Pappen ohne Seife nicht gut ^glätten, denn das Papier dehnt sich nicht, undhat nicht Geschmeidigkeit genug, um schlechthinnach Art der Pappen geglättet zu werden.
Von dem Leim.
Die Pappenmacher bereiten ihren Leim aus4 Theilen Abschabsel der Loh - und Weißgarber,und verschiedenen andern Lederabgangen, und ei- 1nein Theile Staubmehl. Man muß mcht glauben, !daß die Pappenmacher, des theuren Preises we- !gen, nur den fünften Theil Staubmehl zu ihrenLeimmaterien nehmen, Ungeachtet die verschiede-nen Abschabsel der Loh - und Weißgärber un-gleich wohlfeiler scheinen; so sind sie es doch nicht, - >
wenn man auf ihre Ergiebigkeit zu den Leim-materien Rücksicht nimmt. Ein Scheffel Scaub-mehl giebt gewiß mehr Eonsistenz zu dem Leim,als vier Scheffel solcher Abschabsel;. und dieseskönnen die Pappenmacher leicht einsehen. Alleineine ganz andere Ursache verbindet sie, das Scaub-mehl nur in solcher Proportion zuzusetzen. DerLeim welcher aus den Lederabgangen entsteht, istvon einer ganz andern Natur, als der Leim,oder vielmehr der Kleister, welcher von Mehl ge- !macht wird. Der erste hat die Eigenschaft, daßer in der Kälte steif und hart wird, und auchso bleibt; der andere aber thut dieses niemahls,sondern, wenn die damit geleimten Sachen durch
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