Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Pappe.

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die Warme getrocknet sind, so ziehn sie vielmehrdie Feuchtigkeit aus der Luft wieder an sich.Eine bloß mit Kleister geleimte Pappe, würdealso niemahls die Steifigkeit und Harte erlangen,die eine andere bekommen wird, welche mit ausLedertheilchen gezogenem Leime geleimet worden.Der vorzüglichste Gebrauch der Pappen, beson-ders zu Foliobanden, erfordert eine besondereHarte und Steisigkeir. Indessen würde es auchseine Unbequemlichkeiten haben, wenn der Leimder Pappenmacher ganz von Lederübschabseln ge-macht würde. Das Leimen der Pappen gehtnicht so geschwinde von statten, als das Leimendes Papiers. Ehe man also einen PreßhaüfenPappen fertig hatte, so würde ein solcher Leimallzu sehe gerinnen und hart werden, daß ihndie Presse nicht genugsam zertheilen könnte. DerZusatz des Staubmehls erhält ihn also in dernöthigen Flüssigkeit, welche dennoch nach einigenTagen merklich abnimmt. Vermuthlich ist alsoder fünfte Theil Staubmehl die rechte, durchdie Erfahrung ausfindig gemachte Proportion,um den Leim der Pappenmacher in der zu ihrerArbeit unentbehrlichen langem Flüssigkeit zu er-halten.

Man thut in einen großen kupfernen Kes-sel z Eimer Abschabsel von Fellen, und z Ei-mer Wasser. Wenn der Kessel nach Verlaufeiner halben Stunde zu kochen anfangt, so ge-braucht man nicht viel über eine Viertelstunde,um den Leim fertig zu machen. Man tragtSorge, ihn beständig mit einem Besenstiele vonwohl beschnittenem Birkenholze umzurühren. Jemehr man ihn kochen laßt, desto flüssiger wirder; man laßt ihn aber nicht mehr, als nöthigist, kochen. Das Holz, welches man verbrauchen

würde,