Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
Seite
367
JPEG-Download
 

Pappe. Z67

die ganze Oberfläche der Pappe, welcher daraufoft in Krumpei, bleibt, die aber die Presse her-nach besser zertheilt, als die Bürste nicht hattethun können. Aus eben dem Grunde thut manviel mehr davon hin, als nöthig seyn würde,weil man gewiß ist, das Ueberflüssige hinweg neh-men zu können, wenn die Pappen in der Pres-se sind, so daß nichts verloren geht.

Wenn der Heim auf dieser ersten Pappevertheilt ist, so nimmt der Leimer 2 andre Pap-pen, welche er auf die erstere leget, Und fängtwieder an, den Leim über die dritte Pappe zuverbreiten, welche er bald mir zweyen andern be-decket, und so ferner, dergestalt, daß die Pap-pen nur 2 und 2 an einander geleimt wordensind, die erste mit der andern, die dritte mit dervierten, und so ferner.

Wenn man das, was ein Haufen aus-macht, geleimt hat, so tragt man es unter denPreßbalken, und sowohl mit dem Hebel, von wel-chem wir bey, Gelegenheit der Arbeit der Kufegeredet haben, als mit der kleinen Mühle, ernie-drigt man den Balken ohngcfähc einen Fuß, oder6 Gänge an der Schraube. Darauf sieht manden Leim von allen Seiten auf die Wände desHausens fließen. Man ergreift eine Pappe mirder einen, und ein kleines Bret mit der andernHand. Man krähet diesen Leim rund herumab, welchen man auf die Pappe legt, um ihn demLeimer wieder zu überliefern.

Die also geleimten Pappen haben nicht nö-thig, lange unter der Presse zu bleiben; wennder folgende Haufen bald fertig ist, so schraubtman die Schraube auf, man trägt die Pappenauf den Anhangesaas, und stellt sie in die ob-besagten Vierecke, um ihnen Zeit zum Trocknen