Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Pappe.

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zu lassen; denn sie sind allzu schwer und hart, alsdaß man sie durchstechen und mir Nadeln auf-hangen konnte.

Ocfkerö leimet man anstatt zweyer Pappen2 und mehrere. Es sind zuweilen 7 bis 8 Bo-qen in den Pappen, womit die dicken Kirchen-bücher, die großen Polyglotten, und andere gro-ße und dicke Bücher gebunden werden.

Von den Kloß zusammen geleimten Pap-penbogcn.

Es ist bisher nur die Bereitung der Pap,pen von Teig, welcher nach Art des Papiers zer-rieben und mit den Formen geschöpft wird, be-schrieben. Es ist noch übrig, daß wir ein Wortvon den zusammen geleimten Pappenbogen sa-gen, die entweder dergestalt gemacht werden, daßman einen Bogen Papier auf eine Pappe vonTeig leimet, oder die bloß aus zusammengeleim-ten Bogen Papier bestehn. Diese Arbeitgehöret eigentlich zu der Kartenmacherkunst;überdem ist wenig davon zu sagen.

Der gewöhnliche Leim, dessen man sich Zuden Karren oder den bloß geleimten Pappen be-dient, ist aus Mehl und Wasser gemacht. Die-jenigen, welche sehr schöne Karten machen wol-len, gebrauchen dazu den Leim von Stärke; al-lein das geschieht selten.

Man läßt diesen Leim so lange kochen, biser die nöthige Stärke erlanget hat. Die hierzuerforderliche Zeit hängt von der Menge des Was-sers ab, welche man dazu gethan hat, und vonder Menge des Leimes, den man auf einmahlmacht. Ein Karrenmacher, der ohngefähr an-derthalb Scheffel Leim auf einmahl macht, läßt