Pappe. Z6)
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ihn Z bis 6 Stunden kochen. Dieser Leim wirddurch ein Sieb geschlagen, und mit einer breitenBürste auf dem Papiere von einander gebreitet.Die nur paarweise geleimten Bogen Papier wer-den wie die gewöhnlichen Papiere und Pappenin die Presse gethan, jedoch laßt man sie nur all«mählig und stufenweise die Kraft der Presse em«psinden. Man laßt sie sogar eine Viertelstundeliegen, ehe man den lehren Stoß giebt, damitdas Papier, welches Zeit gehabt hat, sich wiederzu befestigen, indem es ein wenig Feuchtigkeitund überflüssigen Leim verloren hat, nicht derGefahr ausgesetzt sey, aus einander zu gehen,oder zu zerreißen.
Die durch die Aufeinanderlegung zweyer Bo-gen Papier verfertigten Pappen werden aufge-hängt und getrocknet, wie die Pappen von Teig.Will man sie dicker machen, so fangt man die-selbige Arbeit von neuem an. Zum Exempel,was die Spielkarten betrifft, die aus vier Bogengemacht sind, so bilden 2 Bogen braunes Papierdie zusammengeleimt sind, die Doppelbogen wel-che das Innere der Pappen ausmachen. Mavtleimt hernach jeden Doppelbogen zwischen einenBogen Kartenpapier, und einen Bogen so ge-nanntes Topfpapier, und auf die Art erhält rnandie Pappe, auf welche man nachgehends die. Fi-guren und die Zahlen abdrückt.
Die Pappen von dieser Art dienen zu ver-schiedenem Gebrauch, und insonderheit zu denRiffen. Man nennt sie zu Paris: Karte vonRouen, weil man in der That den größten Theilderselben von Rouen bekommt.
Je langer die Pappen in der Presse blei-ben, desto besser sind sie. Die gewöhnliche Zeitist eine Viertelstunde, allein man geht oft sehr<V«k. rechnot, Enc. LVU.Th. Aa weit