Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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)7o Pappr.

weit darüber. Diejenigen, welche eine Ehre darinsuchen, vorzüglich schöne Pappen zu machen,bringen jeden Bogen, den sie leimen, einen Au-genblick unter die Presse. Die andern wartenbis sie eine ganze Presse voll haben: Endlich sind ,

welche, die ihre Pappen verschiedene Mahl wah- z

rend der Zzit, daß sie trocknen, und zwar zu 4 ^

bis 5 Mahlen wieder in die Presse legen. I

Man laßt die Pappen im Schatten trock- !

rien, welche an der Decke eine jede durch 2 klei- ^

ne Haken aufgehängt sind. Man muß sie han- ^

gen lassen, bis sie wirklich trocken sind. Der !

Sommer ist folglich zu dieser Austrocknung die j

allergünstigste Jahrszeit, ob man gleich die Pap- ^

pen niemahls in die Sonne hangt, es sey denn !

in der allerdringendsten Noth. !

Die Glätte ist derjenigen ohngefahr ähnlich, !von welcher wir weiter oben geredet haben. Essind Kieselsteine, die man dazu gebraucht.

Man unterscheidet in der Handlung vonNouen so viele Sorten von Pappen, als es Ar-ten von Papier giebt, woraus sie gemacht wer-den. Die gewöhnlichsten sind mit einem Wortedie Pappen von Topfpapier, von Kronenpapier,von Weintraubenpapier, :c.

Aehnliche Nahmen werden auch den Pap- !pen von gemeinen Papieren gegeben, obgleich manzwischen zwey Bogen von diesen gemeinen Pa-pieren, um sie stark zu machen, kleine Pappenvon grauem Teige oder dicke graue Pappen hin-zu thut, wenn man eine große Dicke haben will.

Die Größen der geleimten Pappen sind folg-lich mit den Größen der Papiere, woraus mansie macht, einerley. Inzwischen macht man auchim Nothfall welche von größerm Maße, als vonZ bis 6 Fuß in der Höhe. Alsdenn ist es zu-reichend,