Pappe. Z7 l
reichend, die Bogen Papier so lange an einan-der zu leimen, bis man zu den verlangten Lan-gen und Breiten gelangt ist; folglich ist in die-sem Stücke nichts gewisses noch bestimmtes.
Die bloß geleimten Pappen, das ist, die eimzig und allein aus zusammen geleimten BogenPapier gemacht sind, halten von z bis 20 Bo-gen nach der Starke, die man ihnen geben will,und nach dem willkührlichen Gebrauche, wozuman sie bestimmt, in sich. Die Preise von je-der Art von Pappen sind daher nach der Stär-ke, Größe und Feinheit eingerichtet, wobey essich von selbst versteht, daß die Pappen keinenbestimmten Preis haben können, seitdem Man dieSchönheit des Papiers und die Anzahl der Bo-gen, woraus die Pappen bestehn, nach Gefallenverändert hat.
Erklärung der Figuren des Pappenmachcns.
Das Obertheil der Kupfertafel, Fig. 6gi2, stelltdie z vornehmsten Verrichtungen dieser Kunst vor,welche mit den Zahlen r, 2, und z bemerkt sind. .
Die erste ist die Verrichtung des Ps rdeS, wel,ches die Materie, oder den Teig in dem Behältnisse,welches man den Stein nennt, umdreht.
Die zweyte ist die Verrichtung drS Bütlenar,beiters, welcher den Teig mir einet Form, oder ei-nem Nahmen schöpft, um hernach seinen Bogen aufden vor sich stehenden Haufen zu legen.
Die dritte ist die Verrichtung des Arveiters, derdie Pappen preßt. Man hat nur einen vorgestellt,vhngeachtet öfters drey oder vier Arbeiter bey demUmdrehen sind.
an, die Seitenhilzet bet Presse.
V, Schraubenmutter, die zum Balken dient, unddie Seitenhölzer oberhalb zusammen hält.
c, die Schraube der Presse.
U, der Trilling, in welchen man den Hebel steckt,der Prcßdeckcl, auf welchem bet Trilling ruht.
Aas t, ver,