Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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». Pappel.

Einige Gartenliebhaber lasten ihre Pflanzen«in Jahr langer auf dem Pflanjbeece stehen, um zusehen, was sie für Blumen tragen, ehe sie sol-che in den Blumengarten versetzen. Hat mgnaber diese Absicht, so müssen die Pflanzen gleichAnfangs etwas weiter von einander gesetzt wer-den, sonst haben sie nicht Raum genug zumwachsen. Die erstere Verfahrungöart ist aberbesser, denn die jungen Pflanzen wachsen viellieber, als die, welche schon etwas alter sind,und wenn man bey Einsammlung des Saamenssorgfältig zu Werke gehet, so wird unter zehnPflanzen kaum eine seyn, die einfach ist, odereine schlechte Farbe hat.

Die ^Itsiaea rol'LL dauert zwar in unsernGarten langer als zwey Jahre, aber dann lie-fert sie keine so schöne Blumen, als im zweytenSommer nach der Aussaat, und in dieser Rück-sicht muß man in den Gärten, wo diese Pflanzeder Zierde wegen unterhalten wird, alljährlicheine frische Aussaat machen, damit man in je-dem Herbste junge Pflanzen, an die Stelle, wosie Zierde machen sollen, setzen kann. In denneudeutschen Gattenanlagen, wo sie z. B. andie Fronte eines Lustwaldchens gepflanzt wer-den. säen sie sich auch von selbst aus, und mandarf in diesem Falle nur die jungen Pflanzchenausheben, und an den Ort ihrer Bestimmungsetzen. Will man aber die Arten in Ansehungdes Gefüllrseyns und der Farben der Blumenrein erhalten, so ist es besser, wenn man denSamen in jedem Frühjahre aussäet. Man kannsie auch im Herbste aussäen, wenn der Samereif ist.

Wer keine Gelegenheit hat, die Pflanzenalljährlich aus dem Samen zu erziehen, der muß

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