Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Pappelbaumwolle.

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Nun vermischte man drey Theile der Pap- jpelwolle mit einem Theile der eigentlich so ge-nannten Baumwolle; man strich diese Mischung,und es gelang zwar das Kartatschen besser, aberdie Blatter blieben ungleich, und waren alsozum Spinnen noch untauglich. Besser gerieth ider Versuch mit zwey Theilen Pappelwolle undeinem Theile Baumwolle; aber die gestrichnenBlatter enthielten noch Knoten, woraus manlange und feste Faden spann, welche aber wegender mit cingesponnenen Klumpen grob und kno,tig ausfielen. Dieses Gespinnste schien also zugroben Zeugen, Strümpfen und Schnupftüchernhinlänglich zu seyn; aber zu den feinen Fädenund Zeugen fehlte es dem Faden an Festigkeit,Gleichartigkeit und Starke. Indessen gab eSdoch ein Baumwollengewebe. Ein Leineweberlieferte aus einer Kette von Lcinenfaden undauö dem Einschlage von diesem aus Pappelwolleund Baumwolle gemischten Garne eine baum-wollne Leinwand, welche vermuthen laßt, daßsich dieses Garn zu bunten Zeugen, Parchentund dergleichen gut anwenden ließe.

Von dieser gesponnenen und gemischten aus-ländischen und einheimischen Baumwolle gelangauch eine Haube, welche man daraus strickte.

Und diese nicht übel gerathenen Versuche ermun-terten den Fleiß des verdienten Schaffer's zuneuen Fortschritten, und er versuchte die Ma-terie, als Unkerfutter zu Mannskleidern, zu so-genannten gesteppten Weiberröcken und Bettdek-ken, anstatt der Seidenwatte, anzuwenden. Sei-denwatten scheinen, dem Nahmen nach, vonSeide gemacht zu seyn, aber sie bestehn bloßaus Baumwolle. Man verfertigte also aus dergemischten und gekämmten Mischung eine gute

Seiden-