Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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4Z4 Parabolischer Spiegel.

diesen Spiegel zu schwach befunden; der sehigewiegt 2148/ und vor der Bearbeitung betrugsein Gewicht sogar 2502 Pfund.

Herr Oberamtmann D. Schrbter in Li-lienlhal (Beyträge zu den neuesten astronomi,schen Entdeckungen. Berlin, 1788- 8.) beschreibt«in kleineres Teleskop, das er von Herrn Her-scbel selbst erhalten hat. Im größer» Spiegeldesselben halt der Durchmesser der polirten Fla»chc 6z Zoll, die Brennweite, oder vielmehr derAbstand vom kleinen Spiegel, wenn das Instru-ment auf Fixsterne gerichtet ist, betragt 6 Fuß10 Zoll, und die parabolische Gestalt ist so voll-kommen, daß man die ganze pollrte Fläche ohneBlendung gebrauchen kann, ohne daß dadurcheine Abweichung entsteht — ein Vorzug, denman selbst bey den besten Shortischen Spiegelnvermißt. Von den Mitteln, die Herr Herschelzur Erhaltung dieser vollkommNen Gestalt an-wendet, ist noch nichts Umständliches bekannt.

Hr. Qbrramtmann D. Schtötet hak imJahre 1794 ein 2zfüßiges Newtomsches Teles-kop zu Stande gebracht, dessen großer Spiegelmir der Fassung ungefähr 180 Pfund wiegt,und eine polirte Fläche von i9^ Zoll Sehne hat.Nach wiederholten Versuchen ist Htn Sch röterdie Figur so genau gelungen, daß Rand undKernstrahlen pünktlich in eins zusammenfallen,unv das Teleskop die völlige Oessnung der ange-gebenen polirten Fläche bey 820 — looo mahli-ger Vergrößerung verträgt (s. Götting. gelehrteAnz. 17-4- 6 ostes St. S. 6 oi ff.) Auch Hr.Pros. Schrader in Äiel hat semem -rSfüßigenReflektor (Beschreibung des Mechanismus einesunweit Kiel errichteten 26füßigen Teleskops. Ham-burg