Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Paralkllineal. 457

als im graten Kreise (weil ovt. 6o°I^r), mit-hin nur 7; geogr. Meilen.

Eine Tafel über die Größe der Parallel-kreise und ihre Grade findet sich in sehr vielengeographischen Lehrbüchern, unter dem Nahmen<l-tnonion ^pisni. Nähmlich Peter Apianoder Bienewih (6o8moArapbieu» Über. ln-xolü. 1524. 4.) hatte sie mitgetheilt, und dieGrade der Parallelen in Meilen und Sechzig-theilen oder Minuten der Meile angegeben.Funk (Anfangsgr. der mathem. Geographie,Lechz. 1771. 8 § H 4 -) gibt eine in Dieilen undderen Decimalkheilen.

Die Paraliclkreise werden von allen Me-ridianen unter rechten Winkeln geschnitten. Ih-re Richtung ist also auf die Mitkagslinie senk-recht, und gibt im Horizonte Abend und Mor-gen an. Wenn man daher von I. aus immerwestwärts oder ostwärts fortgeht, so bleibt manin demselben Parallele, und umrciset die Erdku,gel oder eigentlich den Pol ? auf einem kürzerenWege, als im größten Kreise.

Die Grade der Parallelen heissen sehr oft,besonders aufLandkarten, Grade der Länge; dennman kann den Unterschied der Längen von Lund l-, der eigentlich ist, auch durch denBogen KU ausdrücken, welcher als ein ähnlicherBogen, eben so viel Grade, aber kleinere, als

hat.

Die Wendekreise und Polarkreise sind auchParallelen, jene von der Breite 2z°r8', dieseVon 66^)2^.

Kästner's Anfangßgründe der mathem. Geogra-phie. zlt: Ausi. Gölting. 178t- 8- §- 40.paraUclltneal, Fr. parallele, besteht aus zwen Li-nealen, welche durch zwey kleine metallene Ban-

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