Parforcehund.
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stärken Durchlauf und ändere Uebel zuziehet.Nach und nach gewöhnet man sie an die Brü-hensuppe, mit Brot vermischt, weichgekochtesRindfleisch, das sie stärkt, aber auch verstopft,wenn damit zu viel gefüttert w>rd. Sie mästenfrey herum lausen können, und hierzu, je älterffe werden, desto mehrern Platz haben; vielekommen auch in ein Fallhaus oder Felomeisterey,wo sie mit dem Fleische des umgefallenen Vie-hes erzogen werden, und zu gutem Wachsthumgelangen.
Zur Fütterung der alten Hunde gehörengroße Fässer zum Schrote und Brote mit Dek-keln, worin guter, klein geschrotener Hafer, Ger»stenmehl und Brot zü ihrer Speise vermischt,und mit Rindfleischbrühe eingemacht wird. Zudem Ende werden Rinder für sie geschlachtet,deren Fleisch gekocht, und auch dieses ihnen zufressen gegeben wird; denn dieses, und besondersdie Suppen, wenn sie dergleichen alle Tage be-kommen, erhalt sie bey guten Kräften.
Wie nun die Parforcehunde, ehe sie zuMvölligen Zagen gebraucht werden können, abzu»richten, in Arbeit und Athem zu setzen sind,kann man nicht im allgemeinen zeigen, weil dievielen, zu dieser Art der Jagd erforderlichenHunde nicht von einerley Naturell sind, solchesnach und nach geschehen muß, und alles vor-züglich auf verständige Jäger ankommt. Jedochwird es nicht unzweckmäßig seyn, besonders wasdie Einjagung der jungen Hunde betrifft, hierdarüber das folgende anzuführen. Zuvörderstwerden die jungen Hunde, sobald sie etwas her-anwachsen, eben so wie die alten gefüttert, undauch wie diese gehalten, außer daß sie noch nichtin der Meute ausgeführt werden, und nicht in
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