Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Parforcchund.

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solchem ZwangL sind, wie die alten Hunde. Diejungen Hunde müssen bis sie anderthalb Zahralt werden in Freyheit bleiben, alsdann kannman anfangen, sie kuppelmaßig zu machen. An-fangs koppelt man ihrer zwey und zwey zusam-men, und läßt sie den Tag über so im Zwin-ger zusammen gehen; des Nachts aber müssen sievon einander gelösct werden. Nachgehends wer-den sie mir den Kuppeln am Strick durch dirBursche einige Mahle ausgeführt. Darauf füh-ret man sie früh Morgens vor der Fütterungund auch Nachmittags aus, damit sie eö ge-wohnt werden, gehorsam in einer Meute zu gehen. Wenn sie es dann mit den Kuppeln ge-wohnt sind, laßt man sie auch ungekuppelt alleTage ausführen, und auf solche Art erst zweyjahng werden, ehe sie unter die Meute der alren Hunde kommen. Bisweilen werden sie auchwohl eher darunter genommen. Recht gut ist esauch, wenn man etwa ein paar Mahl einenHirsch allein mit den jungen Hunden jagt. Zudem Ende nimmt man einige Fuder Zeug, stel-let einen Hirsch ein, und zieht mit den jungenHunden hmein, legt sie auf den Hirsch an, läßtsie solchen im Zeuge wacker herum jagen, undfängt ihn endlich vor ihnen, und macht auch gleichdabev <-!ur«6, damit sie den Genuß vom Hirsch-fleische bekommen, und desto hiHiger darauf wer-den. Thut man dieses nur em paarmahl, sowerden sie bald jagen lernen. Doch sind einige,die nicht sogleich daran wollen, sondern wohlerst im dritten Zahre zum Zagen Neigung zei-gen; sie laufen zwar zur Gesellschaft in derMeute mit, thun im Jagen aber nichts.

Hat man aber keine Jagdzeuge, so schießtman einen Hirsch an, und nimmt etliche alte