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den, ob sie sich wund gelaufen haben, steif oder lahmsind, oder ob, und was ihnen sonst etwa fehlenmöchte, und sehr man ihnen alsdann die Füßeein. Hierzu nimmt man Essig, thut Kienrußund etliche Hände voll Salz hinzu, und seht ih-re Füße darein, wodurch die Hitze ausgezogenwird. Recht gut ist es auch, wenn man ihnendie Füße mit warmen Wein wäscht, welches siestärkt, und ihnen die Hitze benimmt. Siehtman iber, daß sie sehr steif gehen, oder wohlgar angerennt sind, so muß man sie mit einemguten hierzu bereiteten Spiritus waschen, wiedenn allezeit ein guter Vvrrath davon da seynmuß, weil auch andere Arzeneyen mit Spiritusangewendet werden. Des andern Tages, wenndie Hunde ihre Frühsuppe gefressen haben, gehetman langsam mit ihnen spatzieren, und sieht sieabermahls genau durch, ob etwa dem einen oderdem andern etwas fehlet. Diesem muß bey Zei-ten mit Arzeneyen und andern schicklichen Mit-teln zu Hülfe gekommen werden.
Um diese Hunde in gutem Stande zu er-halten, sollen sie auch alle Jahr im Sommer,ehe die Jagd angehet, purgiert und eingeschmiertwerden, damit sie nicht die Räude bekommen.Die Hauptsache ist aber, daß man sie ordentlichfüttert, sie fleißig reiniget und putzet, und alleTage ihre Ställe ausräumet und auskehret, da-mit sie nicht so voller Flöhe liegen, sie auch imSommer alle Woche ein paarmahl badet, undmit der Striegel und Kartätsche die Flöhe vonihnen abputzet. Sie müssen auch alle Tage rei-nes Stroh haben, insonderheit aber jederzeit rei-nes und frisches Wasser bekommen. Die Ge-schirre muß man alle Tage ausputzen, und dasWasser ja nicht 2 — z Tage darin stehen lassen.
End-