Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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Parforcejagd.

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und in einer Meute bleiben. Sind allzu rascheund noch allzu rohe Hunde dabey, die gar zuweit vorspreizen, so hängt man ihnen Riemenvon i, Zoll Breite und 2 Ellen Lange, oderetwas breite wollene Tuchlappen um den Hals,worauf sie öfters treten müssen, und crabattetsie also.

Wenn nun der Jäger den rechten angesag-ten Hirsch, der öfters Niedergänge (Usrours)gemacht hat, und übergeschossen ist, wieder zusehen bekommt, so wird allemahl l'sjc»! gerufen,wodurch zu verstehen gegeben wird, der rechteHirsch sey da gesehen worden.

Wenn hierauf die Hunde dem Hirsche sonahe kommen, daß sie ihn öfters wieder lancie-ren, so ist es bald mit ihyi zu Ende. Es wirdaber fortgejagt, bis der Fürst zugegen ist, unddie Hunde den Hirsch stellen. Diese werdenauch wohl, den Umstanden gemäß, wieder abge-nommen, der Fürstenruf geblasen, und der Fürstzum Fange erwartet. Dieser geschieht mit demHirschfänger ((üouteau 6s iükalle), und wennder Hirsch, wie öfters geschieht, sehr böse ist,sich vor die Hunde stellt, und manchen hiervonspießet, und" deshalb der Herr es nicht wagenkann, den Fang anzubringen, so muß einer vonden Piqueurs oder Besuchknechten sich hinterihn hinan machen, und ihm mit dem HirschfängerHessen, (die Hesse ablösen) worauf der Fürst zumFange hinan geführt wird. Stellet sich aber derHirsch im Wasser, so schießt ihn dieser mit derPürschbüchse vor den Kopf.

Ein Hirsch hält die Jagd gewöhnlich nichtviel über zwey Stunden aus, es müßte ihm dennRuhe dazwischen gelassen werden, so daß er wie-der zu Athem kommen kann, welches geschieht,

wenn