Band 
Hundert und siebenter Theil, welcher die Artikel Papieradel bis Pasternak enthält.
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5ZO Parfümirkunst.

langer als breit. Die innere Seite davon wirdganz mit Bisam abgerieben, und hernach dasSöckchen mit groben kouckrs a !s lVlarscbgllsoder sonst einem andern wohlriechenden Pulverausgefüllt, unter welches man einige Gewürznel-ken, und ein wenig Santelholz beydes fein zer,stoßen mischt , und dann das Söckchen zunäht.

'wohlriechender Catchou zum kauen.

Man zerreibt in einem Mörsel vier UnzenCatechon (Derrs laponiaa) mit zehn Gran Mo-schus, siebt es durch, und das Grobe was nichtdurchgeht, wird nochmals zerrieben und gesiebt.Dann erwörmt man den Boden des Mörselsund den untern Theil der Keule, um mit Hülfedieser Warme achtzehn Gran Ambra und einerNuß groß Traganth, das in Pommeranzenblüth-wastec aufgelöst worden, zergehen zu lasten.Wenn dies gut geschehen ist, so mischt man nachund nach das Cacchouvulver darunter, so daßder Ambra durchaus gleich vertheilt wird, undwenn der Teig fertig ist, werden Tafelchen darausgemacht. Zu dem Ende nimmt man einer Nußgroß davon in die Hand, rollt immer etwas we-niges zwischen den Fingern und spitzt es an bey-den Enden zu. Damit der Teig auch nicht andie Finger anklebe, so reibt man ihn mit einwenig Pomeranzcnblüthen - Essenz.

Parfüm irre Korallen, Wcdaillen und ande-re Figuren zu bereiten.

Man mackt einen Teig mit pouckrs ü laIVlareotmIls, Traganth und arabischem Gummi,welche in irgend einem wohlriechenden Master

auf-