HZ- P-rfümirkunff.
^ anbrenne.. Ferner rührt man die Mischung oftmit einem hölzernen Spatel um, damit dasGummi zergeht und zu einem hellen Brey wird,den man nachher durch ein ziemlich feines Tuchfilmet, kalt werden läßt, und zum Gebraucheaufbewahrt.
Nun muß man Pulver von verschiedenenFarben bev der Hand haben, z. B. von Buchs-baum, Birnbaumblattern, u. s. w. oder mantrocknet eine Quantität Rosenblatter an derSonne, oder im Ofen, damit man sie nachherzart pulverisiern kann.
Um den Grund des Teigs zu machen, kannman irgend einen Kitt oder Schiefecstein zartpulverisiren uüd durchsieben. Dieses Pulver wirddann mit Wohlgerücheu vermischt, als da sind. F.orentinische Veilchenwurz, Moschus, Benzoe,Stvrax, Olibanum Räucherkerzen rr, s. w., wel-che, jedes besonders pulverisirt und durchgesiebtwerden»
Will chan nun. zum Beyspiel parfümirleKorallen machen, und ihnen eine schwärzlicheFarbe und einen Moschusgcruch geben- so kne-tet man eine Quantität pulverisieren Schiefer-siein, den man mir ein bis zwey Gran Moschusvermischt, mit obigem Gummiwasser zu einemTeige. Dann rollt man denselben zwischen denFingern so dick als die Korallen ungefähr wer-den sollen, und sticht sie mit einer Nadel durch,die vorher in Nußöhl getaucht worden.
Diese letztere Arbeit muß aber geschehen,während die Korallen noch ganz frisch sind, unddann trocknet man sie in einem verschlossenenZimmer auf einer Marmorplatte, die vorher sau-ber abgewischt worden, auch müssen sie oft um-gewendet werden, damit sie ihre Form nicht ver-