Parfümirkunst. 5Z5
n'g Kolophonium mit einander zergehen, taucht ein
ig, Stück Tuch oder weiches Leder hinein, und laßt
an es trocknen. Dann nimmt man eine Koralle
etr nach der andern und drückt sie ein wenig derb
en in das Tuch oder Leder, der Form gemäß, die
sie haben, worauf man sie trocknen laßt, oderu'e mit einem Lappen abreibt, der mit gelben Wachses getränkt worden.
er Große Kalte und sehr warme Witterung
>d sind beyde für diese Arbeit nicht günstig. In
ö- ' der Hitze trocknen sie zu schnell, bekommen Ris-tt se und kleine Blasen; bey heftiger Kalte hinge-
x- gen trocknen sie nicht gut, und nehmen keinen
n rechten Glanz an. Die günstigste Witterung
ist also im Frühling und Herbst, in letzterer Iah.reszeit kann man auch seine Zuflucht zum Ofens nehmen, und sie darauf trocknen, jedoch bey sehr
t gelinder Warme,
e '
' Wohlgeruch um Zimmer zu parfümircn.
, Man nimmt gleiche Theile Pommeranzen
, und Citronenschaalen und Gewürznelken, gießt
Rosenwasser darüber, und setzt es in einerSchüssel über Kohlfeuer.
parfumirte Aasten oder Schachteln zum Auf-bewahren der Aleider, Wäsche, u. dgl.
Man nimmt eine Schachtel von gehörigerLange und Breite, und verfertigt folgendes Küs-sen, das man nachher auf den Boden derselbenlegt.
Man spannt ein Stück starken Taffet aufeinen Nahrahmen und belegt es mit parfümirterBaumwolle ganz gleich und dünne, dann bestreut> Ll 4 man